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Lagerabschlussbericht
geschrieben von den Betreuer:
Tage wie diese
Ich wart seit Wochen, auf diesen Tag
und tanz vor Freude, über den Asphalt.
So ähnlich sah es bei uns Betreuern vor dem Lager aus. Voller Vorfreunde und Spannung, wie die Unterkunft und unsere Pläne wohl bei euch ankommen.
Entlang der Gassen, zu den Ruhrterrassen
Unsere Unterkunft und das dazugehörige Gelände war wirklich riesig. Erst nach einer Woche haben wir euch mal in die wunderschöne Altstadt von Kettwig gelockt. Bei der“ Bit-Ken Flotter Ralley“ meinten viele, dass die engen Gassen viel Ähnlichkeit mit den Gassen in Frankreich haben.
In der Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht
Welche Nacht kann gemeint sein? Die Erste, wo grundsätzlich durchgemacht wird? Die die Nacht nach der tollen Schützenfestparty? Die Nacht in ein Hubschrauber über das Gelände kreiste und die Polizei noch bei uns auf dem Gelände gesucht hat? Oder die letzte? Wir glauben, dass niemand so richtig ausgeruht daheim angekommen ist.
Wo alles laut ist, wo alle drauf sind, um durchzudrehn.
Wo die anderen warten, um mit uns zu starten und abzugehn.
Unser eigenes „Bastelhaus“ mit 15 Räumen: Eigene Küchen, Disco, Casino, Turnhalle, Werkräume, Kickerraum, Kaminraum… Langeweile gab es nicht. Dort war immer was los.
Wir lassen uns treiben, tauchen unter, schwimmen mit dem Strom.
Dreh’n unsere Kreise, kommen nicht mehr runter, sind schwerelos.
Wer wirklich mal Ruhe brauchte ging einfach in den Meditationsraum. Die eigene Kirche wäre auch ein guter Rückzugsort gewesen. Die Kirche haben wir nur ein Mal von innen gesehen und zwar als ein ganz lebhafter und toller Gottesdienst gefeiert wurde.
Als wär’s ein Rhythmus, als gäb’s ein Lied,
das mich immer weiter, durch die Straßen zieht.
So wirklich hat es niemanden durch die Straßen zum Einkaufen gezogen. Der Weg war nicht lang, sondern nur anstrengend auf dem steilen Rückweg durch den Wald. Zum Glück gab es ja oft „Mitfahr-Gutscheine“ zu gewinnen.
Erleben wir das Beste. Kein Ende in Sicht.
So kam es uns sicherlich allen am Anfang vor. Aber es lief genau wie in jedem Jahr: Am Ende fragt man sich wie die Zeit so schnell vergehen konnte. Auch für uns ist der Rückblick auf unserer Homepage eine tolle Sache. Es ist kaum zu glauben: Zu den Tagesberichten kommen 1571 Fotos und 127 Gästebuch-Einträge.
Komm ich trag dich, durch die Leute,
hab keine Angst, ich gebe auf dich Acht.
So einige hatten an einem Morgen wirklich Angst, dass Rettungsmaßnahmen ergriffen werden müssen. Ein Scherzbold hatte früh morgens eine Sirene über Lautsprecher ertönen lassen. Als sich das als ein Scherz entpuppte, waren alle erleichtert. Auch sonst lief alles ziemlich glimpflich ab, wenn man von einem Zahnarzt- und einem Krankenhausbesuch mal absieht.
Komm dir entgegen, dich abzuholen, wie ausgemacht.
Zur selben Uhrzeit, am selben Treffpunkt, wie letztes Mal.
Wir sehen uns hoffentlich im nächsten Jahr am ersten Samstag in den Ferien wieder. Treffpunkt: Parkplatz Sportplatz!
Habt ihr es gemerkt? Wir haben kein einziges Mal über das Wetter gesprochen!
Mal wieder hat sich eine gute Vorbereitung bezahlt gemacht.
Eine gute Vorbereitung macht sich erst dann bezahlt, wenn alle gut mitmachen.
Ein riesiges Dankeschön von uns!
Wir Betreuer wünschen euch und uns einen schönen Rest Juli und einen wunderschönen August!
Tag 13
Tagebucheintrag geschrieben von:

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Heute begann der Tag wie gewohnt mit dem Frühstück um acht Uhr. Ab zehn Uhr hatten die Kinder dann Zeit ihre letzten Bastelkreationen fertig zustellen. Natürlich kam da nur Gutes bei raus. Nach dem Mittagessen waren alle nur noch im Fußballfieber, denn um 14 Uhr spielten der FC Venus und die großen Jungs die noch was gut zumachen hatten, gegen das Betreuerteam. Nach einer spannenden Rutschpartie gewann das Team der Kinder mit einem grandiosen 1:0 durch Liam. Der Pokal ist nun auf unserer Seite und so wie es aussieht wird das auch in den nächsten Jahren so bleiben! Am Abend gab es wie in jedem Jahr zum Abschluss den Bunten Abend, der diesmal unter das Motto „Büttenabend“ fiel. Nach der Verkündung der Lagerparagraphen und der anschließenden Wahl vom Prinzenpaar Even & Jana wurde eine Büttenrede von Michi und Lea vorgetragen. Dann kam die unterhaltsame Lagerhochzeit, die von Papst Mark Benediktus I. durchgeführt wurde. Die Paare Paul & Franzi, Clemens & Alice, sowie Leon und Sophia dürfen sich nun glücklich schätzen. Sie sind nun bis ans Lebensende (oder Lagerende) aneinander gebunden. Nach einer kurzen Aftershowparty und einigen Abschlussworten der Betreuer, über dieses tolle Ferienlager ging es zum letzten Mal ins Bett.
Alles in allem war es einen lustige Zeit, die wir uns auch nicht vom Wetter haben vermiesen lassen.
Danke an alle und bis morgen!
Zimmer 105: Jan, Fabian, Mark und Niklas
Tag 12
Tagebucheintrag geschrieben von:

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Hallo Leudeee!
Schon unsere Nacht wurde zum Tag, da ein Hubschrauber immer wieder unser Riesengelände umkreiste... Chiara dachte, dass es die Flugzeuge vom nahen Flughafen sind und sie war echt genervt. Am Morgen wurden wir wie immer viel zu früh geweckt (gefühlte 4 Uhr!). Heute wurde wir anderes geweckt. Die Betreuer weckten uns mit Kamera und filmten unsere „aufgeräumten“ Zimmer. Nach dem Frühstück wurden die Bastelarbeiten fertig gestellt und die ersten gingen zum Survival Training Teil 1 in den Wald. Die drei Gruppen mußten ein eigenes Lager bauen, Schlafplatz, Feuerstelle, Falle für Tiere und Beeren und Blätter sammeln. Zum Mittagessen gab es leckere Pommes mit Currywurst und Vanillepudding. Nachmittags wurde das Programm vom Vormittag fortgesetzt, dazu kamen noch Taschen basteln zum Handy aufladen. Nachzügler konnten sich noch beim Survival Training Teil 2 anschließen. Völlig ausgehungert kamen unsere Waldbewohner zurück. Blätter und halbreife Beeren ist nicht für jedermann was. Dann gab es endlich Abendessen: Kaiserschmarrn und Frikadellen. Zum Glück klappte Abends der zweite Versuch vom Lagerfeuer. Mit leckeren Marshmallows saßen wir im Kreis um das Feuer herum. Aber nochmal zurück zum Hubschrauber: Dieser flog mit Wärmekamera herum, weil ein schwerkranker Zuckerkranker gesucht wurde. Weil bei uns auch ab und zu mal ein Betreuer zu den Zimmern der Kinder lief, kamen noch Polizisten vorbei um bei uns auf dem Gelände mit Taschenlampen zu suchen. Das war natürlich die perfekte Vorgeschichte für die Nachtwanderung, die um 22.30 Uhr startete. Einige fanden die Nachtwanderung ziemlich gruselig, andere haben sich gar nicht gefürchtet. So nun müssen wir alles ins Bett, obwohl Mitternacht nur noch 5 Minuten entfernt ist.
Wir hoffen, dass es euch nicht so schwer fällt, die letzten Tage noch auf uns zu warten. Der Countdown läuft...!!! Nur noch zwei Nächte!
Bis denne!
Miriam, Jana, Franzi, Chriara und Kathrin
Tag 11
Tagebucheintrag geschrieben von:
Hallo Zurückgebliebene in Ottenstein,
heute mußten wir noch früher aufstehen als sonst, denn es ging in den Freizeitpark Fort Fun im Sauerland. In dem relativ kleinen Park ließen wir uns von dem schlechten Wetter nicht beeindrucken und haben die verschiedenen Attraktionen ausprobiert. Von kleinen und großen Achterbahnen über Paragliding (Wild Eagle)bis zur größten Sommerrodelbahn Europas war für jeden was dabei. Pünktlich um 16.30 Uhr sind wir dann 2 Stunden lang zur Jugendherberge zurückgefahren. Zum Abendessen gab es leckere Pizza und zum Nachtisch Eis. Das Abendprogramm war ein kleiner Tanzkurs (im Hinblick auf den bunten Abend), an dem man Grundschritte wie Discofox, aber auch den berühmten „Bauchstreichler“ lernen konnte. Ab Freitag ist dann auch die ruhige Zeit in Ottenstein vorbei.
Ganz liebe Grüße von uns allen an Bomi, der leider zuhause bleiben mußte :-(
Bis dann!
Julian, Moritz, Tom, Armin, Noel, Daniel und Jannik
Tag 10
Tagebucheintrag geschrieben von:

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Hallöchen liebe Leute!
Ihr glaubt gar nicht, was heute alles passiert ist.
Heute morgen war ein Hockeyturnier. Es gab viel zu jubeln und zu trauern. Fabian T. bekam einen Ball ins Gesicht. Mittags gab es Hähnchen mit Kroketten und die allerbeste Majonaise und den besten Ketchup. Lecker! Nachmittags haben sich die Großen hier im Lager fertig gemacht für das Fußballspiel „FC Venus“ vs. „Gr. Jungs“. Leider, leider haben die Mädchen 0:1 gewonnen. Wegen einem Fehler wurde Jannik von Paulina umgehauen und sie schoss dabei Julian mit ins Tor. Was soll man sagen? Die großen Jungs hatten einen Plan - aber der war Kacke! Als Überraschung haben sich Hendrik, Andre, Steffen, Dieter und Markus als Frauen verkleidet und sie tanzten mit ihren Kunst Brüsten herum. Abends hatten wir eine Lagerolympiade mit vielen spannenden Spielen. Morgen fahren wir zum Freizeitpark und wir müssen leider eine halbe Stunde früher aufstehen. Deshalb ist an dieser Stelle Feierabend!
Liebe Grüße
Jonas, Niklas, Leon, Cedrik, Sven, Erik, Louis und Leonhard
P.S. Leider ist das Lager Freitag schon vorbei.
Sonderbericht Fußball:
Ein sicherlich außergewöhnliches Fußballspiel heute in Essen-Kettwig . Die ältesten Jungs im Ferienlager des FC Ottenstein forderten die gleichaltrigen Mädchen zum Fußballspiel auf und waren in den Glauben, dieses Spiel „locker“ zu gewinnen.
Wider erwarten, gewannen aber die Mädchen mit 1:0. Der folgende Spielbericht wurde von der Mädchenmannschaft geschrieben:
" Das Wunder von St. Altfrid"
Also heute bekommt ihr einen Sonderbericht,
denn es gab eine besondere Geschicht!
Auch wenn das Wetter nicht das Beste war,
der „FC Venus“ spielte – das war klar!
Erst sollten wir es lassen, denn es regnete in Massen.
Zur Laola-Welle kam Lara unsere Trainerin angerutscht,
und das Lachen kam allen rausgeflutscht.
Dann kam das Spiel und die Jungs erhofften sich viel.
Durch den Regen und den Matsch, ließen wir uns nicht unterkriegen. Mit Kriegsbemalung, Teamarbeit und unseren Fans kam es dazu, dass die Jungs zur Halbzeit durch Paulina's Tor zurückliegen.
Mit großem Tamtam kamen unsere neuen Mädels Henrike, Didi, Andrea, Steffi und Martaan. Sie kamen mit großem Jubel dazu, und ließen uns mit ihrer Weiblichkeit nicht in Ruh'.
Wunderschön geschminkt, haben sie dem Schiri zugewinkt.
Am Ende stand es dann 1:0 für uns,
traurig und enttäuscht gingen vom Platz die Jungs.
Sie mussten unsere Schuhe putzen,
das mussten wir natürlich ausnutzten.
Wir wühlten uns im Dreck, bis dreckig war jeder Fleck.
Paulina, Michaela, Anna, Luisa, Sophia, Kim, Alice, Lea, Alina, Kim, Chiara, Miriam, Jana W. |
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Tag 9
Tagebucheintrag geschrieben von:
Tag 8
Tagebucheintrag geschrieben von:

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Heute morgen wurden wir nicht durch den Spiess, sondern durch eine Sirene geweckt. Ziemlich viele hatten Panik. Es war erst halb sieben und einige Betreuer rannten hektisch in ihren Schlafanzügen durch die Gegend und holten die Kinder aus den Betten. Kurz danach gab es Entwarnung. Der Witzbold Stocki hatten diese tolle Idee! Da waren nicht nur Kinder erleichtert bzw. wütend, sondern auch Betreuer, die kurz vorher noch die Panik im Gesicht hatten. Viele haben sich wieder ins Bett gelegt, aber eingeschlafen ist kaum jemand. Schon vor acht Uhr standen die meisten vor dem Speisesaal. Danach gab es Spiele im Haus. Draußen war das kaum möglich, weil das Wetter bescheiden war. Wir stärkten uns mit Gulasch und Kartoffeln, danach ging es runter nach Kettwig. Die Wegbeschreibung gab es durch die bekannten „Bit-ken Flotter“ Schilder. Manchmal gab es auf den Schildern auch Hinweise, Pfeile oder Aufgaben. Die Schilder waren reichlich verteilt im Ort, aber manche gehen einfach stumpf den bekannten Weg (Aldi) ohne zu schauen. Das war ein Umweg. Dummheit muss bestraft werden. Viele Eingeborene wunderten sich über die Schilder, manche haben wir aber aufgeklärt. An den einzelnen Stationen saßen Betreuer und wir durften z. B. Bilder malen, auf Zeit Kickboard fahren oder auch ein „schönes“ Gruppenfoto vor dem Brunnen machen. Manche haben alles gegeben und sich direkt unter den Wasserstrahl gestellt. Wer gewonnen hat, steht noch nicht fest. Die Betreuer müssen noch auswerten. Auf dem Rückweg hat es wir aus Kübeln gegossen. Viele waren pitschenass. Zwei Gruppen hatten großes Glück. Die haben dem Busfahrer einen vorgejammert, dass sie müde sind und kein Geld haben, da hat er die knapp 20 Leute mit nach oben genommen.
Das Abendprogramm wurde von den großen Mädels organisiert. Die Disko wurde in ein Casino umgewandelt und die Gruppen haben das Spiel „Schlag das Team“ gespielt. Einige Aufgaben waren: Wer kann sich die meisten Wäscheklammern ins Gesicht machen (Haare zählten nicht). Marvin hat 15 geschafft. Dann mußten die persönlichen Gegenstände der Betreuer erraten werden. Wir wissen nun, dass das Schnuffeltier von Lara ein Hund namens Nuri ist. Nobby benutzt Formel 1 Duschgel. Die Cap von Andre gehört Hendrik und Doris hat ne silberne Kette.
Joey konnte 21 Klamottenteile in kurzer Zeit über seine eigenen anziehen, Hennes war knapp drunter. Dann mußten auf einer Leinwand die Augen der Betreuer erkannt werden. Obwohl man wirklich nur die Augen sehen konnte, war das ziemlich leicht.
So, nun wird gefeiert. Wir sind hier voll im Stress: Halbzeit, Bergfest, Pokerabend und männerfreier Abend.
Viele Grüße aus St. Alftrid senden die Zimmer 107, 109 und 110:
Jacob, Nick, Kilian, Alex, Mirko, Paul, Linus, Timo, Hennes, Jannik, Jannick
Fast hätten wir es vergessen. Unser Nobby wird hier Zeitungsstar. Eigentlich sollte nur eine Umfrage zum Thema „16-jährige und Alkoholkonsum“ gemacht werden. Als die Zeitungsleute dann mitbekommen haben, mit welcher großen Gruppe er unterwegs war, wurde er auch noch zum Thema „Schlechtes Wetter und Freizeitbeschäftigung“ befragt.
Wir sind gespannt, was die WAZ darüber berichtet.
Tag 7
Tagebucheintrag geschrieben von:
Hallo Leute,
Heute vormittag ging es mit den Gipsmasken weiter. Einige haben noch eine gemacht, andere konnten schon die getrockneten Masken anmalen. Wie immer war es in dem Bastelraum schön ruhig und wir konnten uns so richtig ausruhen. Nebenan wurde Plattenturnier gemacht und in der Zockerbude haben Dieter, Steffen und Henrik uns das Kartenspiel „Fahrstuhl“ beigebracht. Noch ging es um Nichts, aber das können wir auf unserer Bude ja anders machen. Bei den Jüngeren haben Danny und Justus um den Sieg gespielt. Es wird nicht verraten, wer gewonnen hat. Kurz vor dem Abendessen sind wir noch mal runter zum Aldi gegangen. Wir verstehen echt nicht, warum die Betreuer das uns und sich antun. Die haben doch alle 4 gesunde Reifen! Wäre nicht so anstrengend und würde schneller gehen. Wir waren ja nur mit einigen Leuten. Die paar Schritte kann man doch auch fahren.
Abends war großes Kino angesagt. In Cinema 1 wurde „Der Zoowärter“ gezeigt und in Cinema 2 wurde „Die Tempelritter“ (ab 12 Jahre) gezeigt. Dazu gab es Popcorn und Apfelschorle in großen Mengen. Natürlich gab es auch einige ganz Müde, die gepennt haben. Pünktlich zur Bettruhe um 22 Uhr waren alle wieder fit und ausgeruht. Statt zu schlafen haben wir Flurparty gemacht. Laute Musik und von Zimmer zu Zimmer rennen hat riesig Spaß gemacht. Leider fand D.W. das nicht so lustig und er hat mal aus dem „Hals gesprochen“. Danach war es immerhin für 10 Minuten ruhig.
So liebe Leute, der Bericht ist nun zu Ende, weil wir ja auch noch mal schlafen müssen (nicht wollen!).
Bis bald!
Hannes, Even, Max, Arne, Malte, Joel, Magnus
Tag 6
Tagebucheintrag geschrieben von:


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Mahlzeit ihr Daheimgebliebenen!
Felix hatte mal wieder einen heißen Tag mit den Mädchen. Zusammen mit Joey, Justus und Marvin spielte er Flaschendrehen. Fabian spielte auch mit seiner Cola-Flasche, doch irgendjemand hatte sie kurz vorher geschüttelt und Fabian verbrachte den ganzen Vormittag damit, die Cola vom Boden zu wischen. Doch nun zum Völkerball-Turnier: Das Turnier wurde andauernd von den heftigen Regenschauern unterbrochen. Das ist leider das Einzige, was wir darüber schreiben können, da alle aus unserer Truppe zu faul waren, dort mitzumachen. Wir wollten lieber chillen, aber die Betreuer haben ein Problem damit, wenn wir den ganzen Tag auf unserer Bude rumhängen. Unsere Zimmernachbarn hören übrigens den ganzen Tag gute Musik, ob sie wollen oder nicht :-) !!!
Während wir das hier schreiben, spielt Justus die ganze Zeit mit seinem Handy. Tolle Unterstützung!
Hinter unserem Rücken meldeten uns die Betreuer einfach bei einem Wettbewerb der Westfälischen Nachrichten an! Es geht darum aus vorgeschriebenen Sachen etwas zu basteln. Gestern wurde das Paket feierlich geöffnet. Viel war nicht drin. Wird ganz schön schwierig, etwas Vernünftiges daraus zu basteln. Zum Glück gibt es hier einige Bastel-Freaks. Sollen die sich Gedanken machen, wie wir den Ferienoskar gewinnen!
Viele Bastel-Freaks haben gestern Gips-Masken gemacht. In dem Raum war es ganz ruhig und im Hintergrund lief leise Musik. Diejenigen bei denen die Masken gemacht wurden, sind fast alle eingedöst. Die Überraschung kam dann beim Abnehmen der Maske. Wurde die Kinder gut genug mit Vaseline eingecremt? Viele hatten es zu gut gemeint und das fettige Zeug klebte auch nach dem Duschen noch in den Haaren, also keine schnellen Vorurteile, wenn manche hier nicht perfekt gestylt sind.
Mittlerweise spielt nicht nur Justus, sondern auch noch Till und Max mit seinem Handy. Ihr wißt nun also, wer wirklich diesen Bericht verfasst. Am später Nachmittag spielten die „großen Jungs“ Fußball. Das war mal ein Fußballplatz, inzwischen ist das aber nicht mehr so gut zu erkennen. Gestern Abend stand „Chaosspiel“ auf dem Programm. Zehn Mannschaften suchen auf dem Herbergsgelände nummerierte Zettel auf denen auf der Rückseite Wörter stehen. Wenn man z.B. die 30 suchen muss, sucht die Mannschaft nach dem Zettel mit der 30 und sagt dann der Leitung das Wort. Wenn dieses Wort richtig ist, darf die Gruppe würfeln und darf dann auf einem Spielfeld vor. Wenn man z.B. die 5 würfelt, darf man auf die 35 und muss diese Zahl auch suchen. Manchmal stehen auch lustige Aufgaben, statt Wörter auf den Zetteln.
Naja, wenigstens wissen wir jetzt, warum es „Chaosspiel“ heißt. Zehn Mannschaften rennen über das Feld und viele wissen nicht mal mehr, welche Zahl sie überhaupt suchen. Ein Kleiner sagte: „Ich hab keinen Plan was ihr meint, aber ich bin dabei!“
Da mittlerweile alle mit ihrem Handy spielen, ist dieser Bericht nun zu Ende.
Es grüßen
Till, Max, Fabian, Justus, Joey, Marvin, Felix
Unser Spruch des Tages: Eigentlich wollten wir die Welt erobern... aber es regnet!
Tag 5
Tagebucheintrag geschrieben von:
Moin Leute aus Ottenstein!
Nobby hat uns heute wie immer „liebevoll“ und viel zu früh geweckt. Acht Uhr ist erst Frühstück. Würde da nicht 7.55 als Weckzeit reichen?Später haben wir erst mal Knete abgeholt, damit wir ordentlich einkaufen können. Zuerst ging es zum Edeka. Was für ein Laden. Zum Glück hatten wir Fachfrau Lara dabei, die uns auch schon mal was aus dem Lager holen konnte. Nicht auf Zack, das Personal hier im Ort. Dann noch schnell zum Aldi und die schweren Rucksäcke auf den Hänger packen. Das kleine Auto von Martin hatte ganz schön zu ziehen. Im Bastelhaus waren die anderen schon mit Voodoo Puppen und Spinnentänzer angefangen. Wir fanden das Wikinger Schach draußen aber interessanter. Zum Mittagessen gab es Tortellini. Die waren echt lecker! |
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Nachmittags haben wir ein Fußball-Turnier gemacht. Das hat Spaß gemacht. Alles war dabei. Ein Torwart, der nicht mehr mitspielen wollte, weil er zu viele Tore kassiert hat, ein Ball der mit ganz viel Schmackes durch das Fenster bis ins Zimmer geflogen ist und eine megalanges Elfmeter-Schießen. Richtig spannend! Einige von uns waren in der Siegermannschaft. Freu!
Wir sind dann schnell in die Dusche gesprungen und kamen sogar etwas zu spät zum Abendbrot. Da der Nudelsalat kalt war, machte das nichts. Die Post gab es heute erst abends, weil die Postboten wohl nicht mit dem Ansturm der Ottensteiner Post klar kommen.
Die sind immer viel zu spät!
Abends stand Modenschau auf dem Programm. Das war vielleicht lustig. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und durften uns Themen ausdenken. Zum aufwärmen wurden Schunkellieder gespielt. Erst bei „Dort am Rand der Heide“ sind alle wach geworden. Kein Wunder, wir haben ja unser Kinderprinzenpaar und Gefolge dabei! Dann ging es los mit den „Sieben Zwergen“. Greta sah wirklich aus wie die fiese Stiefmutter. Lina war Schneewitchen. Als zweites kamen schon die späteren Sieger. „Kerle mit ihrer Perle“. Der Streber Peter mit seiner Möchtergern-Naturfreundin Schackeline, brachte alle zum Lachen. Mohamed und Aische waren auch nicht schlecht. Für Hennes zählt nur die Perle der Natur. Danach kam die bekannten Wollny's. Die Mutter Silvia a' la Clemens hatte ihre Großfamilie im Griff. Sogar die Stimme hörte sich original an, wenn Lorrrrredana, Estefania, Lavinaaaaaaaaa …. gerufen wurden. Das nächste Thema war „Gegensätze“. Das Lied „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“ paßte genau. So richtig gelacht wurde bei der fünften Nummer. Da wurden die Betreuer nachgemacht. Joel machte richtig laut einen auf Schakalacka. Wen der wohl nachgemacht hat? Heino, Doris, Lara und weitere Betreuer wurden richtig gut imitiert. Dann kam das Motto „Filme“. Barbi lief mit den wilden Kerlen, James Bond und Tarzan über die Bühne. Mit James Bond (Paul) hatten wir so unsere Probleme. Der hat seine Sache gut gemacht, aber der wollte gar nicht wieder runter vom Laufsteg. Die siebte Truppe hatte das Thema „Verkehrtherum“. Schon seltsam, wir Klamotten aussehen, wenn sie auf links und dann noch auf der falschen Seite getragen werden. Da war die Schlampe ohne Lampe noch harmlos. Da auch die Werbung nicht fehlen darf, wurde tolle Schuh und Schwangerenmode von Zalando gezeigt. Die Abschlussgruppe zeigt die fünf Jahreszeiten. Somit endete die Modenschau mit einem Festo!
Wir verabschieden uns jetzt auch, weil wir noch in zwei Geburtstage reinfeiern müssen.
Grüße aus Essen-Kettwig senden
Miguel, Ramon, Paul, Jonah, Jannick, Hennes, Jannick
Tag 4
Tagebucheintrag geschrieben von:


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Hallo Leute!
Das Wecken mit Norbi war mal wieder viel zu früh. Wir quälten uns aus den Betten. Wir mussten ein Frühstück ohne Eier ertragen. Nach dem Frühstück gab es den wohlverdienten Lohn: Taschengeld! Nach der Ausgabe haben wir erst mal den Süssigkeiten-Automaten geplündert.
Bevor es mit dem Programm losging, durften wir noch unsere Bude aufräumen. Wir fanden die Bude OK, aber die Betreuer hatten wohl noch nichts vom „Used Look“ gehört. Wir mußten uns ganz schön beeilen, um Punkt 10 Uhr beim Hockey zu sein. Es wurden noch Spinnentanz Bilder gebastelt, Wudopupen (Voodoo-Puppen) und Pong-Pongs hergestellt. Wir hatten viel Spaß. Um 13 Uhr haben wir uns zur täglichen Besprechung und evtl. Planänderung wegen des wechselnden Wetters getroffen. Postausgabe war auch noch. Für uns war nix dabei. Halloooooooooo Leute: Wir warten!
Nachmittags gab es das alljährliche Waldspiel. Da was hier im „Gebirge“ richtig klasse. Die Spiele hießen Hasenjagd und Indianerspiel. Danach war erst mal Duschen angesagt. Nach Zecken mußten wir auch schauen. Manche haben richtige Angst vor den Viechern. Mit Pizza gestärkt gingen wir am Abend zu dem Spiel „Schweizer Bankkonto“. Dort ging es darum, einzuschätzen, wir gut man lustige Spiele (ähnlich wie bei einer Lagerolympiade) kann. Wir mußten unser Können einschätzen und Schweizer Franken einsetzen. Einige von uns haben sich ganz schön verzockt, andere haben 5 Rekorde gebrochen.
Um 22 Uhr sind wir brav ins Zimmer gegangen und haben uns direkt zum Schlafen hingelegt. Für diejenigen die uns besser kennen: Wir haben Poker gespielt, zwei Runden Wrestling eingelegt und per Handy auf Youtube das Video der Nossa-Verar.... (Senioren-Power) angeschaut. Mitsingen können wir inzwischen, aber die Betreuer wollen nix von hohem Blutdruck und netten Bingoabenden hören :-) Verstehen wir nicht - worüber reden die denn sonst?
Wir möchten Familie Sch. aus O. vor einer Enttäuschung bewahren: Von euren drei Kindern wird keiner für euch ein Vogelhaus mitbringen. Die hatten soooooooooooo viele andere wichtige Sachen zu tun. Wirklich!
Es grüßen die Jungs von 122 und 124
Arik, Marius, Henrik, Julian, Leon, Pascal, Hendrik
Tag 3
Tagebucheintrag geschrieben von:

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Heute morgen wurden wir alle von den Betreuern aus dem Bett geworfen. Nur Lina lag schon davor. Nach dem Frühstück sind wir rüber ins „Bastelhaus“ gegangen. Das Bastelhaus ist gefühlte 10 km entfernt. Auf dem Weg dorthin haben wir die Rehe gefüttert. Wir haben jede Menge gebastelt: Ohrringe, Dosen, Untersetzer, Wandbilder, Lederarmbänder, T-Shirts bemalt und Vogelhäuser gebaut. Zur Mittagszeit mußten wir dann den weiten Weg zum Speisesaal zurück. Zum Glück hat sich der weite Weg gelohnt: Hähnchenbollen und zum Nachtisch Maracujacreme. Die anderen haben nachmittags Bauerngolf oder Volleyball gespielt, wir haben noch ein wenig gebastelt. Am Abend haben wir dann mit Käthe (Stocki) Bingo gespielt. Finja hatte direkt Glück und durfte sich einen Ball aussuchen. Leider kamen die richtig guten Preise erst danach ins Spiel. Jeder wollte den Gutschein „Mit dem Auto zum Einkaufen und zurück gefahren werden“. Zuerst waren wir ein wenig traurig, aber dann hat Franziska einen Gutschein gewonnen. Die bringt dann für uns alle etwas mit. Das wird ein megalanger Einkaufszettel!
So jetzt ist es gleich halb zwei und so langsam werden wir müde.
Einen haben wir aber noch:
Was hat Gott gesagt, als das Ruhrgebiet fertig war?
Essen ist fertig!
Es grüßen aus Essen / St. Altfrid
Finja, Anna, Pia, Lina, Lusina und Franziska
Ganz liebe Grüße an unsere Familien. Besonders grüßen möchten wir außerdem
Christine (von Lina), Wiebke (von Lucina), Iris und Leah (von Anna), Johanna (von Finja), Jasmin und Ann-Kathrin (von Pia), Greta (von Franziska)
Tag 2
Tagebucheintrag geschrieben von:


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Hallo ihr Daheimgebliebenen!
Wir hoffen, dass es euch genauso gut geht, wie uns hier in St. Altfrid. Auch wenn dass Wetter heute nicht so mitgespielt hat, hatten wir einen schönen Tag. Nach einer guten „langen“ Nacht ging es pünktlich um acht zum Frühstück, dass sehr lecker war. Danach begannen wir mit den Bastelarbeiten. Für jeden war etwas dabei: T-Shirt bemalen, Schmuckdosen basteln, Armbänder und Ohrringe basteln und Vogelhäuser bauen. Diejenigen, die zum Basteln keine Lust hatten, haben drinnen Sitzfußball oder draußen Schlammfußball gespielt.
Nach dem Mittagessen, dass mit Rouladen und Klößen serviert wurde (war ebenfalls so lecker wie das Frühstück) gab es die übliche 13-Uhr-Besprechung für alle.Wir haben zwar keinen Balkon, von dem wir zum Volk sprechen können, dafür zwei große Fenster mit Blick zum offiziellen Treffpunkt. Leider mussten wir runterkommen und konnten das Geschehen nicht von oben verfolgen. Danach machten wir unsere Bastelarbeiten fertig. Später ging es zum Abendbrot und alle stylten sich für die Mallorca-Party. Unser Geburtstagskind Jonah hatte sich dieses Motto gewünscht. Auf der Party hat er darum auch sein Bestes gegeben :-)
Obwohl es tierisch warm in der Disco war, haben alle abgerockt und gezeigt, was sie tanzmässig drauf haben. Zwischendurch konnten wir uns mit Säften aus dem 5-Liter-Kanister stärken.
Um 22 Uhr wurde die Party leider beendet, weil es Zeit für die Nachtruhe war. Wir hoffen mal, dass die Betreuer morgen Verständnis für unser Problem haben: Die Kombination aus früh, kalt und dunkel ist absolut nicht unser Ding!
Es grüßen
Lara, Lynn, Maike, Marleen, Kim, Wiebke, Mattea, Anna und Greta
Tag 1
Tagebucheintrag geschrieben von:


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Hallo Leute, wir sind zurück,
und dafür doppelt so verrückt.
Wir trafen uns um 8 Uhr am Platz
und die Fahrt verging Ratz-Fatz.
Der Abschied viel uns sehr schwer
aber das interessiert uns jetzt nicht mehr.
Wir fuhren mit dem Bus den Berg hinauf
und breiteten dort unser Schlachtfeld aus.
Alle freuten sich schon auf den Fraß,
bis jeder glücklich Spaghetti aß.
Die Betreuer wollten uns mal wieder quälen
doch wir mussten keine Kartoffeln schälen
stattdessen mussten wir den Berg hoch und runter laufen
und durften uns bei Aldi etwas zu Essen kaufen.
Unsere Rucksäcke waren ziemlich voll,
doch dann kam Martin mit dem Anhänger das fanden wir toll.
Also mussten wir unsere Sachen nicht mehr tragen
und so halfen sie uns „bösen“ Blagen.
Erschöpft kamen wir wieder an
und machten uns ans Abendessen ran.
Am Abend ging unser Programm dann los
und das fanden wir famos.
Wir lernten uns durch sportliche Aktivitäten kennen
und wissen jetzt wie wir uns nennen.
Erschöpft fielen wir in unsere Betten
vor Müdigkeit konnten wir uns nicht mehr retten.
Wir hielten uns an die Bettruhe wie jeden Tag,
wie es jeder der Betreuer mag.
Fertig ist unser Tagesbericht,
besser können wir`s leider nicht.
Und jetzt ist Schicht im Schacht.
Gute Nacht.
Zimmer 208/209
Luisa, Anna, Michaela, Sophia, Kim, Lena, Lea, Alina, Alice & Paulina
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